Paris im Rollstuhl?!

 

 

 

"Impossible n'est pas français!" Dieses Zitat von Napoleon gilt sowieso für alle meine Touren. Sie werden staunen, wie viel Paris es vom Rollstuhl aus zu entdecken gibt.

 

Natürlich lässt sich nicht wegdiskutieren, dass Paris nicht für die Fortbewegung auf vier Rädern geschaffen wurde. Die Straßen der Stadt sind seit zweitausend Jahren im ständigen Umbruch. Je älter die Viertel, insbesondere die historischen ersten fünf Arrondissements, desto schmaler die Bürgersteige, holpriger das Kopfsteinpflaster, höher die Schwellen vor vielen Geschäften und Restaurants. 

 

Trotzdem müssen Sie nicht warten, bis sich das Alte Paris vollständig auf Rollis einstellt. Es gibt viele "glatte" und schöne Wege, sowie Museen und Restaurants, die sich Ihnen freundlich und komfortabel öffnen. Ich zeige Sie Ihnen. Und vor Ihrer Ankunft überzeuge ich mich von der Aktualität der Informationen bezüglich Barrierefreiheit.

 

Um von einem Punkt zum anderen zu kommen, empfehlen sich die städtischen Buslinien mit modernen Rampen. Das Metro-Netz ist über 100 Jahre alt, nur wenige Stationen eignen sich für die Zufahrt im Rollstuhl. Außerdem kenne ich zuverlässige Taxi-Unternehmen mit entsprechenden Fahrzeugen. Die schönste Sicht auf Paris bietet sich vom Wasser aus: an Bord der Bateaux-Mouches oder des Wassertaxis sind Sie herzlich willkommen.

 

Viele Ruhezonen, Parks und Gärten mitten in der Pariser Hektik sind ohne Schwierigkeiten befahrbar.  Auf vielen grünen Wegen wird bereits seit Längerem auf klassischen Kies verzichtet. Ebenso sind viele Theater und Konzertsäle der Lichterstadt mit rollstuhltauglichen Plätzen ausgestattet. Es kann passieren, dass sogar für ansonsten ausverkaufte Vorstellungen noch Tickets für Rollstuhlfahrer erhältlich sind. Die meisten "patrons" oder maîtres d'hôtel in den über 25.000 Restaurants, Brasserien und Bistrots bieten oder schaffen  Platz.

 

Alle großen Hotels und immer mehr kleine empfangen Sie so, wie es für Sie bequem ist. Und für den Fall der Fälle sind über 400 rollstuhlgerechte Örtchen auf das Stadtgebiet verteilt.

 

Und ja: es gibt selbstverständlich einen Rolli-Weg durchs Marais!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Regine Zweifel